14-tägige Segeltour im Herbst
Kategorie: Europa Urlaub, Urlaub auf dem WasserSkipper, die die Vorzüge des Mittelmeers als Gewässer zum Segeln zu schätzen wissen, finden dort auch im Herbst noch optimale Bedingungen vor, vielleicht sogar mehr als zu allen anderen Jahreszeiten. Eine ausgezeichnete Tour zum Segeln bis in den November hinein liegt im östlichen Mittelmeer. Die Strecke von der Südwestküste der Türkei über die griechischen Inseln bis zur Südküste Griechenlands ist kein Segeltörn für unerfahrene Skipper. Wer sich jedoch einem profilierten Kapitän anvertraut, der wird ein Erlebnis mitnehmen, von dem er noch jahrelang profitieren wird. Segeln ist nicht zuletzt deshalb so spannend, weil das Zusammenleben auf einer Yacht fern der Zivilisation und rund um die Uhr mit anderen Menschen zusammen für jedermann eine Herausforderung ist. Hält eine Crew über zwei Wochen hinweg zusammen, entstehen Beziehungen, die lange bleiben.

Segeln
Eine traumhafte Strecke für einen Segeltörn, die in zwei Wochen gut zu bewältigen ist, führt von der griechischen Insel Kos durch die Inselgruppen der Ägäis im nordöstlichen Mittelmeer bis in den Hafen der griechischen Hauptstadt Athen. Die Insel Kos, die zu den Dodekanen in der östlichen Ägäis gehört, ist nur fünf Kilometer von der türkischen Stadt Bodrum entfernt. Segeln in der Ägäis bedeutet im November mildes Spätsommerwetter, aber auch einmal Regen und Windstärken, bei denen sich jeder Skipper über die Reling beugen muss. Flaute herrscht im November kaum, sodass während der beiden Wochen ohne Probleme fünf oder sechs Inseln angelaufen werden können. Stongyli, Tria, Naxos, Milos und Syros sind Ziele, die anzusteuern sich allemal lohnt. An allen Küsten finden sich ruhige Buchten, in denen die Crew das Gefühl hat, die Insel für sich allein erobert zu haben. Die archäologischen Zeitzeugen auf den Inseln der Ägäis verstärken das Gefühl, beim Segeln eine Zeitreise in die Geschichte der Menschheit unternommen zu haben.

Segelurlaub
Bei ruhigem Wetter sollte sich die Yacht auch auf dem offenen Mittelmeer ein paar Stunden treiben lassen und den Reisenden die Möglichkeit geben, ins Wasser zu springen. Die Ägäis ist bis zu tausend Meter tief und unerfahrene Tourteilnehmer brauchen ein wenig Mut. Wer es auf sich nimmt, wird mit etwas Glück vielleicht damit belohnt, von einer Gruppe Delphine umkreist zu werden. Je näher sich die Yacht dem griechischen Festland nähert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, den Weg eines der großen industriellen Ozeanriesen zu kreuzen. Bei trüber Sicht tauchen die Tank- und Containerschiffe plötzlich wie aus dem Nichts vor einem auf. Verzieht sich der Nebel, hat die Segeltour an der griechischen Küste auch schon fast ihr Ende gefunden.
